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Jürgen Bleibler: "Ingenieure, Erfinder und Phantasten“

1783 stiegen in Frankreich erstmals Menschen mit Ballonen in die Luft. Fortschritte in Wissenschaft und Technik ermöglichten im 19. Jahrhundert die Weiterentwicklung des Ballons zum lenkbaren Luftschiff. Pläne für dessen militärische Nutzung spielten von Anfang an die Hauptrolle. 

Begeisterte Laien und Fachleute konstruierten Luftschiffe. Damit setzten sie häufig ihr Vermögen aufs Spiel oder gaben sich der Lächerlichkeit preis. Nur ganz wenigen gelang es tatsächlich ein Luftschiff zu bauen. Die Ergebnisse blieben meist weit hinter den Hoffnungen zurück. In den 1890er Jahren gaben verbesserte Motoren und die Verwendung von Aluminium dem Luftschiffbau neue Impulse.

Die Luftschiffe des 19. Jahrhunderts waren in der Regel kleine Prallluftschiffe. Im Unterschied dazu begann Graf Zeppelin 1891 ein großes Luftschiff mit einem starren Gerippe für lange Strecken und hohe Nutzlasten zu planen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: Euro 3.50 (Abendkasse im Ballonmuseum)